Die Mathematik ist eine wunderbare Lehrerin für die Kunst, die Gedanken zu ordnen, Unsinn zu beseitigen und Klarheit zu schaffen. 

H. Fabre

 

Rechnen gilt als eine der ältesten und wichtigsten Kulturtechniken der Menschheit, die wir im Laufe unseres Lebens erlernen. Mit Hilfe von Zahlen können wir uns in unserer Umgebung zurechtfinden und uns über sprachliche Grenzen hinaus auf der ganzen Welt verständigen.
Die dafür benötigten Leitideen sind Bestandteile des Mathematikunterrichts und lassen sich inhaltlich in fünf Bereiche gliedern:

  • Zahlen und Operationen,
  • Raum und Form,
  • Größen und Messen,
  • Funktionaler Zusammenhang,
  • Daten und Zufall.

Kompetenzen sind erlernbare Fertigkeiten und Fähigkeiten, die in konkreten Anforderungssituationen entwickelt werden. Sie gehen daher über formale Kenntnisse oder abstraktes Wissen hinaus. Um die Probleme in bestimmten Anforderungssituationen lösen zu können, sind Fachinhalte der Mathematik nötig, die sich in den Leitideen wiederfinden.

Neben diesen fünf Leitideen gibt es sechs Kompetenzbereiche:

  • Darstellen
  • Kommunizieren
  • Argumentieren
  • Umgehen mit symbolischen, formalen und technischen

Elementen

  • Problemlösen
  • Modellieren

Die mathematische Allgemeinbildung zielt auf die Fähigkeit der Lernenden, mathematisches Wissen funktional und flexibel einzusetzen Wissen allein ist keine Kompetenz. Die Lernenden erwerben allgemeine mathematische Kompetenzen, indem sie sich mit Problemstellungen auseinandersetzen, deren Lösung mathematische Strukturen erfordert.

Das Ziel des Mathematikunterrichts ist – neben der Vermittlung ebendieser inhaltlichen Kenntnisse – auch das Erlernen von prozessbezogenen Kompetenzen, wie z. B. der richtige Umgang mit technischen Hilfsmitteln, sowie das Erkennen von Zusammenhängen zwischen mathematischen Konzepten und unserer alltäglichen Lebenswelt.

Unabhängig von ihrem Status bezüglich eines gegliederten Schulsystems sollen alle Schülerinnen und Schüler - vom gymnasialen Bildungsgang bis zu denen mit sonderpädagogischem Förderbedarf - eine mathematische Grundbildung erlangen, die ihren individuellen Begabungen entspricht und ihnen ermöglicht, auf ihrem persönlichen Niveau aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dabei spielt für uns auch der Einsatz von digitalen Medien (Computer, Taschenrechner (ab Jahrgang 8) eine Rolle.

Des Weiteren steht die Entwicklung zum selbstständigen Arbeiten und eigenverantwortlichen Lernen im Zentrum des auf Inklusion und individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler ausgerichteten Mathematikunterrichts an der IGS Wollenbergschule Wetter. Bereits in Jahrgang 5 werden die Schülerinnen und Schüler an die Lernplanarbeit herangeführt. Diese Arbeitsform ermöglicht es den Schülerinnen und Schüler, in ihrem individuellen Lerntempo mathematische Inhalte zu erarbeiten und zu lernen. Die Schülerinnen und Schüler bekommen vor einer Klassenarbeit einen Selbsteinschätzungsbogen, mit dem sie sich gezielt für die Klassenarbeiten vorbereiten können. Diese Arbeitsform trägt zur Förderung des eigenverantwortlichen Lernens und sozialer Fähigkeiten bei den Schülerinnen und Schülern bei.

Unser Mathematikunterricht ist schülerorientiert und berücksichtigt die Lernprozesse der Kinder in hohem Maße. Mit handlungsorientierten Zugängen und projektartigen Lernphasen werden das selbstständige Lernen und die Kooperation in Gruppen gestärkt sowie der Spaß im Umgang mit Mathematik gefördert.

Über den Unterricht hinaus bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, in besonderen Situationen ihre mathematischen Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis zu stellen respektive zu erweitern:

  • Knobelaufgaben: Mathe im Advent, etc.
  • Regelmäßige Teilnahme an Wettbewerben: Mathematikwettbewerb des Landes Hessen und Pangea Mathematikwettbewerb

 

Unser Team

Der Fachbereich Mathematik besteht aus einem Team aus Lehrkräften mit dem Lehramt für Gymnasien und mit dem Lehramt für Haupt- und Realschulen. in dem der Austausch über Inhalte und Methoden des Mathematikunterrichts, der Entwurf von gemeinsamen Planungen und die Reflexion über die Durchführung selbstverständliche Praxis sind. In den Jahrgangsteams werden zu Beginn jeden Schuljahres die Unterrichtseinheiten geplant und auf die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingegangen.

Pädagogische Konzeptionen

Wir arbeiten schülerorientiert: Lehr- und Lernmaterialien (Lehrwerke, Arbeitshefte, Arbeitsblätter) werden regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht. Die Schülerinnen und Schüler werden als Person ernst genommen und wertgeschätzt.

Die Vielfalt unserer Schülerinnen und Schüler bereichert den Unterricht und wir fördern und fordern diese mit differenzierten, individuellen Lehr- und Lernmaterialien.

  • Wir arbeiten methodisch vielfältig:
 Durch Fortbildungen haben Kollegen einen hohen Grad an methodischer Kompetenz erreicht, der es erlaubt, Unterrichtsmethoden je nach Sachgegenstand und Voraussetzungen der Gruppe zu variieren. Der Fachbereich Mathematik, hat hierzu im Jahr 2014 eine Fortbildungsreihe Kompetenzorientiert unterrichten in Mathematik absolviert.

 

  • Wir arbeiten handlungsorientiert: 
Nach Möglichkeit wird versucht die Aktivierung möglichst vieler Sinne durch Erkunden und Forschen, Herstellen und Gestalten, Experimentieren und Entdecken, Spielen und Konstruieren zu ermöglichen. Ebenso wird an die Lebens- und Erfahrungswelten der Schülerinnen und Schüler, auch unter Einbeziehung außerschulischer Lernorte angeknüpft.

 

  • Als Integrierte Gesamtschule arbeiten wir im Fach Mathematik in den Jahrgängen 5 und 6 im Klassenverband (binnendiffernziert), in den Jahrgängen 7 bis 9 außendifferenziert in Kursen (A-, B- und C-Kurse) und im Jahrgang 10 außendifferenziert (A- und B-Kurse).