Nachhaltigkeit lernen - Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser zeichnet „Umweltschulen 2018“ aus


Foto: Dr. Ulrich v. Nathusius, von li nach re: Bastian Gärtner (Jg.10), Dr. Henning Smolka (Regionalkordinator, Umweltkommunikation Smolka), Sabine Matzen, Dr. Beatrix Tappeser (Staatssekretärin), Philipp Lunderstädt, Yannis Doll (beide Lehramtspraktikanten der Philipps-Universität-Marburg; nicht auf dem Bild: Annette Nettelhoff

Am 20.09. zeichnete Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser an der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule/König-Heinrich-Schule in Fritzlar die Wollenbergschule und weitere nordhessische Schulen erneut als Umweltschule im hessischen Landesprogramm aus.

Es wurden „Schulen als Umweltschulen geehrt, die mit ihren spannenden Projekten zu Themen der nachhaltigen Entwicklung gezeigt haben, dass sie Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen wollen“, so Staatssekretärin Dr. Tappeser.

Umweltschule - Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ ist eine gemeinsame Initiative des Hessischen Kultusministeriums und des Umweltministeriums. Die Auszeichnung erhalten Schulen für ihr besonderes Engagement im Bereich Umwelterziehung und ökologische Bildung. Gewürdigt wird die Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Unterstützt werden die Schulen in diesem Prozess vom Beratungsnetzwerk der hessischen Umweltbildungszentren, für uns zuständig ist das Jugenwaldheim Roßberg, und einer zentralen Landeskoordination, vertreten durch Silke Bell. Auf ihrem Weg zur Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung werden den teilnehmenden Schulen Fortbildungen, Fachtagungen und persönliche Hilfestellung angeboten.

Seit 2017 werden die Umweltschulen gleichzeitig als Mitglieder in das Schulnetzwerk der Dachmarke „Nachhaltigkeit lernen in Hessen“ aufgenommen. Dieses bundesweit einzigartige Netzwerk vereint Schulen, die durch insgesamt sechs verschiedene Zugangsauszeichnungen für besonderes Engagement in der Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet wurden. Somit erhielten die Wollenbergschule zusätzlich die neue Plakette der Dachmarke „Nachhaltigkeit lernen in Hessen“ überreicht.

In einer die Auszeichnungsveranstaltung begleitenden Ausstellung zeigten die Schülerinnen und Schüler, wie sie beispielsweise Klimaschutz, Wasser, Ressourcen, Naturschutz, Wald, Biodiversität, Nachhaltigkeit, fairer Handel oder auch Ernährung in ihrer Projektarbeit aufgreifen und so in ihr Schulleben integrieren. Unsere Schule präsentierte den langjährigen, ökologisch-orientierten Russlandaustausch mit dem aktuellen Projekt „Schutz von Wildbienen“ im Schuljahr 2017/18 und 2018/19 und die Zusammenarbeit mit dem NABU, Naturschutzbund Deutschland, Ortsgruppe Wetter „Biologie im Gelände“ Jahrgang 8 unter der Federführung von Otto Niedziella im Schuljahr 2017/18.

 

Unser Schüler Bastian Gärtner erreichte zusätzlich den bis dato unerreichten Höchstrekord! (29,3 Wh) in der Energieerzeugung durch persönliche Muskelkraft auf dem Fahrrad am Stand der Radko-Stöckl-Schule aus Melsungen. Herzlichen Glückwunsch dazu!


Foto: Sabine Matzen